Pflegetipps
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Grundsätzliche Pflege bei Schnittblumen
Vorweggenommen sei, dass die Pflege der Schnittblumen nicht erst mit dem Anschneiden anfängt. Deshalb entfernt man im Blumenfachgeschäft alle Blätter, die beim Einstellen in die Vase ins Wasser reichen würden, und prüft, ob überflüssige Seitentriebe, zu üppiges Laub, Knospen, die nicht mehr zum Erblühen kommen, sowie beschädigte Blätter und Blüten entfernt werden müssen. Das Anschneiden
Zum Anschneiden der Stiele verwendet man immer ein scharfes Messer (nie eine Schere!) Jeder einzelne Stiel wird schräg angeschnitten! Ausnahmen:
Nicht zuletzt sollte man sich folgende Regeln einprägen:
Abschliessend sei noch erwähnt, dass verwelkte Blüten und Blätter täglich entfernt werden sollten. Denn nebst der Tatsache, dass diese das Aussehen eines Strausses beeinträchtigen, bringen sie auch die andern Knospen und Blumen schneller zum Verblühen.
Tipp: Kukident Tabs eignen sich wunderbar, um Vasen zu säubern (einfach über Nacht einwirken lassen, dann spülen). Zimmerpflanzen
Licht
Der Lichthunger der Pflanzen kann gar nicht wichtig genug genommen werden. Pflanzen lieben einen hellen Standort aber grundsätzlich keine direkte Sonne. Wasser Wasser ist lebensnotwendig für alle Pflanzen. Es lassen sich jedoch keine festen Giessregeln aufstellen. Grundsätzlich gilt: Kakteen und Sukkulenten brauchen weniger Wasser. Pflanzen mit grossen Blättern und vielen Blüten verdunsten viel und verlangen entsprechend hohe Wassergaben. Pflanzen mit dickfleischigen Wurzeln wie Asparagus, Clivien und Grünlilien können eine Durststrecke besser verkraften als andere. Bei Pflanzen aus der Familie der Ananasgewächse, die in der Mitte einen Blatttrichter haben (z.B. Billbergien und Guzmanien) sollte ständig Wasser im Trichter stehen, während der Topfballen nicht so feucht zu halten ist. Was das Giessen anbelangt, vertragen es die meisten Pflanzen, wenn sie von oben begossen werden. Mit Hilfe ihrer Saugwurzeln sind sie jedoch auch in der Lage, Wasser aus dem Cachepot oder dem Untersetzer aufzusaugen. Aber Achtung: Wasser, das aus diesen Behältnissen in zwei Stunden nicht aufgesaugt ist, muss ausgeschüttet werden. Bei stehender Nässe sterben die feinen Haarwurzeln nämlich ab und die Pflanzen vertrocknen, obwohl sie im Wasser stehen.
Giessmenge und -häufigkeit hängen wesentlich von der Raumtemperatur ab. Es gilt nach wie vor die alte Regel, mit dem Finger die Feuchtigkeit des Topfballens zu prüfen, um festzustellen, ob Wasser gebraucht wird oder nicht. Achtung: Pflanzen werden eher zu viel als zu wenig gegossen. Warten Sie deshalb im Zweifelsfalle lieber noch etwas zu. Dünger
Natürlich benötigen Pflanzen in der Wachstumszeit, die bei den meisten zwischen Frühjahr und Herbst liegt, regelmässige Düngegaben. Die handelsüblichen Pflanzendünger haben sich bewährt. Achtung: Keine trockenen Pflanzen düngen (Verbrennungsgefahr für die Wurzeln!).
Töpfe
Schnellwüchsige Pflanzen beanspruchen jedes Jahr einen grösseren Topf, andere sind alle zwei bis drei Jahre mit einem grösseren zufrieden. Folgendes ist wichtig: Pflanzen umgekehrt halten und den Topf auf eine Holzkante aufschlagen. So lässt sich der Topf entfernen, ohne die Wurzeln wesentlich zu verletzen. Der neue Topf sollte 2-3 Nummern grösser sein. Bei zu grossen Töpfen können die Wurzeln die Erde nicht durchziehen, bevor sie versauert. Nur saubere Töpfe verwenden. Zudem sollte das Abzugsloch mit einer Tonscherbe oder einem flachen Stein bedeckt werden, damit das überflüssige Giesswasser sich dort sammeln und abfliessen kann. Tontöpfe vor Gebrauch unbedingt wässern, sie entziehen sonst der Erde die Feuchtigkeit.
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